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Maltherapie

Für wen eignet sich Maltherapie?

Mein Angebot richtet sich an:

  • Erwachsene in belastenden Lebensphasen oder Veränderungsprozessen

  • Kinder und Jugendliche mit emotionalen, sozialen oder schulischen Belastungen

  • Menschen mit psychischen, psychosomatischen, körperlichen oder chronischen Erkrankungen

  • Menschen vor einem geplanten Klinikaufenthalt

  • Menschen nach einem psychiatrischen, psychosomatischen oder rehabilitativen Klinikaufenthalt

In der Maltherapie können Gefühle, innere Erfahrungen und Belastungen über Farben, Formen und gestalterisches Handeln sichtbar und bearbeitbar werden.

Nicht alles, was uns bewegt, lässt sich leicht in Worte fassen. Das Malen und Gestalten eröffnet einen zusätzlichen Zugang zum eigenen Erleben. Dabei geht es nicht um künstlerisches Können oder ein schönes Bild, sondern um den persönlichen therapeutischen Prozess. Vorkenntnisse im Malen sind nicht erforderlich.

Mehr zu POM
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Personenorientierte Maltherapie (POM)

Das Bild entsteht im Prozess

In der Personenorientierten Maltherapie wird das Bild nicht im Voraus geplant. Es entsteht während des Malens aus dem gegenwärtigen Erleben.

Die Farbe wird langsam und aufmerksam aufgetragen. Dabei kann sich das Bild Schritt für Schritt zu etwas entwickeln, das zu Beginn noch nicht absehbar war.

Im Mittelpunkt stehen der Malprozess und das, was währenddessen wahrgenommen wird:

  • Gefühle und Stimmungen

  • Gedanken und Erinnerungen

  • Körperempfindungen

  • spontane Impulse

  • wiederkehrende Verhaltensweisen

Das Bild wird nicht bewertet und nicht nach festen Symbolen gedeutet. Entscheidend ist die persönliche Erfahrung beim Gestalten.

Diese Arbeitsweise eignet sich besonders, wenn ein Anliegen noch unklar, vielschichtig oder schwer in Worte zu fassen ist. Im Malprozess kann sichtbar werden, wie jemand mit Unsicherheit, Entscheidungen, Grenzen oder Veränderungen umgeht. Gleichzeitig können neue Möglichkeiten direkt im Bild ausprobiert werden.

Zum Abschluss betrachten wir gemeinsam, was sich gezeigt oder verändert hat und was davon im Alltag hilfreich sein könnte.

  • Personenorientierte Maltherapie, Bettina Egger / Urs Hartmann, Hogrefe Verlag AG Bern

LOM®
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Lösungsorientierte Maltherapie LOM®

Belastende Bilder und Themen gezielt verändern und klären

Die Lösungsorientierte Maltherapie LOM® ist eine klar strukturierte Methode für konkrete Anliegen.

Bei LOM® steht nicht die symbolische Bedeutung eines Bildes im Mittelpunkt, sondern der Eindruck, den es hinterlässt. Innere Bilder können Gefühle und körperliche Reaktionen auslösen. Deshalb wird im Malprozess gezielt mit ihrer Wirkung gearbeitet.

Je nach Anliegen wird mit unterschiedlichen Bildformen gearbeitet:

  • Erinnerungsbildern bei belastenden Erlebnissen und wiederkehrenden Träumen

  • Metaphern bei Gefühlen, Ängsten, Körperempfindungen oder hinderlichen Überzeugungen

  • Porträts bei Beziehungen und zwischenmenschlichen Konflikten

  • klaren Bildaufträgen bei Entscheidungen oder neuen Fähigkeiten

Die Bilder werden langsam, deckend und mit klaren Formen gemalt. Belastende Stellen werden Schritt für Schritt weiterbearbeitet. Dabei kann sich der Eindruck des Bildes und damit auch das verbundene Erleben verändern.

LOM® kann unter anderem eingesetzt werden bei:

  • belastenden Erinnerungen und Traumata

  • Ängsten und starken Gefühlen

  • Beziehungskonflikten

  • Entscheidungsprozessen

  • körperlichen Reaktionen und Symptomen

  • belastenden Überzeugungen

  • wiederkehrenden Träumen

  • Abschied und Übergängen

  • dem Erarbeiten neuer Fähigkeiten und Perspektiven

Auch traumatisch erlebte Erinnerungen können mit LOM® bearbeitet werden. 

Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Was geschieht im Gehirn & Nervensystem?

Wird eine Erinnerung aufgerufen, kann sie für kurze Zeit veränderbar werden. Beim Malen eines unbedrohlichen Bildes, beispielsweise einer einfachen geometrischen Form, können neue Eindrücke mit der bisherigen Erinnerung verbunden werden. Die Erinnerung wird nicht gelöscht, kann aber später weniger stark mit Angst oder Anspannung verbunden sein. Während unser Gehirn die Situation nochmals erlebt, sind wir beim Malen sicher, begleitet und handlungsfähig.

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Maltherapie für Erwachsene

Belastende Erfahrungen, innere Unruhe und Erschöpfung zeigen sich häufig nicht nur in Gedanken, sondern auch im Körper und im persönlichen Erleben.

Die Maltherapie bietet einen geschützten Rahmen, um Gefühle wahrzunehmen, Belastendes auszudrücken und neue Sicht- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Dabei stehen Ihre aktuelle Situation, Ihre persönlichen Ressourcen und Ihr eigenes Tempo im Mittelpunkt.

Begleitung vor einem Klinikaufenthalt

Stabilisierung während der Wartezeit

Zwischen der Anmeldung und dem Eintritt in eine Klinik kann eine belastende Wartezeit entstehen. Maltherapie kann in dieser Phase einen regelmässigen und geschützten Rahmen bieten.

Im Mittelpunkt stehen Stabilisierung, Selbstwahrnehmung und der Umgang mit der aktuellen Belastung. Gefühle und innere Bilder können über das Malen und Gestalten Ausdruck finden, ohne dass alles ausführlich in Worte gefasst werden muss.

Die Begleitung kann dabei unterstützen:

  • die Wartezeit zu überbrücken

  • innere Anspannung wahrzunehmen und zu regulieren

  • vorhandene Ressourcen zu stärken

  • wichtige Anliegen für die weitere Behandlung zu erkennen

Die maltherapeutische Begleitung ersetzt keine psychiatrische, psychotherapeutische oder ärztliche Behandlung. Bei einer schweren akuten Krise oder bei Selbst- oder Fremdgefährdung ist eine sofortige medizinische oder psychiatrische Abklärung notwendig.

Maltherapeutische Begleitung nach einem Klinikaufenthalt

Nach einem Klinikaufenthalt kann es hilfreich sein, einen begonnenen therapeutischen Prozess im Alltag weiterzuführen.

Eine bereits begonnene Mal- oder Kunsttherapie kann in meinem Atelier ambulant fortgesetzt werden. Vorhandene Bilder, Themen und therapeutische Schritte können – sofern dies sinnvoll und gewünscht ist – in die weitere Begleitung einbezogen werden.

Die Maltherapie kann dabei unterstützen:

  • Erfahrungen aus dem Klinikaufenthalt in den Alltag zu übertragen

  • Stabilität und Tagesstruktur weiter aufzubauen

  • begonnene Themen weiterzuführen

  • persönliche Ressourcen zu stärken

  • neue Handlungsmöglichkeiten im Alltag zu erproben

Mit dem Einverständnis der behandelten Person ist ein Austausch mit Kliniken, Psychotherapeut:innen, Psychiater:innen, Ärzt:innen oder weiteren beteiligten Fachpersonen möglich.

Für Zuweisungen und fachliche Rückfragen können Sie mich gerne direkt kontaktieren.

 

Körperliche und chronische Erkrankungen

Krankheit, Schmerzen, Erschöpfung und körperliche Veränderungen können das seelische Gleichgewicht stark belasten.

Das Malen und Gestalten kann helfen, dem eigenen Erleben Ausdruck zu geben, Veränderungen zu verarbeiten und einen persönlichen Umgang mit der veränderten Lebenssituation zu finden.

Auch Angehörige können in belastenden Situationen maltherapeutisch begleitet werden.

Ablauf einer Sitzung

Eine maltherapeutische Sitzung umfasst in der Regel:

  • ein kurzes Ankommen

  • den Mal- oder Gestaltungsprozess

  • das gemeinsame Wahrnehmen

  • einen abschliessenden Übergang in den Alltag

Der Ablauf wird an das Anliegen und die aktuelle Situation angepasst.

Rahmen der Begleitung

Die Sitzungen finden in einem geschützten und respektvollen Rahmen statt. Alles, was in der Begleitung besprochen oder gestaltet wird, unterliegt der Schweigepflicht.

Dauer und Häufigkeit der Sitzungen richten sich nach dem Anliegen und werden gemeinsam vereinbart.

Maltherapie kann eine psychotherapeutische, psychiatrische oder ärztliche Behandlung ergänzen. Bei schweren oder akuten Erkrankungen ersetzt sie keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Versorgung.

Begleitung vor und nach Klinikaufenhalt
Erwachsene
Kinder & Jugendliche
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Begleitetes Malen für Kinder und Jugendliche

Frei gestalten – ohne Leistungsdruck

Kinder und Jugendliche drücken vieles nicht nur mit Worten aus. Beim begleiteten Malen können Bilder aus ihrer Vorstellung, aus Erlebnissen, Gefühlen und Träumen entstehen.

Es gibt kein vorgegebenes Thema und kein richtiges oder falsches Ergebnis. Der Weg zum Bild ist wichtiger als das fertige Bild.

Ich begleite aufmerksam, ermutige und unterstütze, ohne selbst in das Bild einzugreifen. Das Kind entscheidet, was es malt und wie sich sein Bild entwickelt.

Im Gestalten können Kinder:

  • Gefühle und innere Spannung ausdrücken

  • eigene Entscheidungen treffen

  • Aufmerksamkeit und Ausdauer üben

  • Bewegung, Koordination und Feinmotorik erproben

  • mit Farben und Materialien experimentieren

  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln

Manche Kinder ziehen sich eher zurück. Andere reagieren mit Unruhe, Impulsivität oder starken Gefühlen. Über das Malen und Gestalten können sie oft auf eine andere Weise erreicht werden als über ein direktes Gespräch.

Je nach Kind beziehe ich zusätzlich Körperwahrnehmung, Bewegung und Möglichkeiten zur emotionalen Regulation ein. Nicht eine Diagnose steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, was das einzelne Kind braucht.

 

  • Urformen des Malens, Bettina Egger, Hogrefe Verlag Bern

  • Das Malspiel und die natürliche Spur, Arno Stern, Drachenverlag GmbH Klein Jasedow

  • www.arnostern.com/de

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