Maltherapie für Kinder & Jugendliche
Maltherapie bietet Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum zum Gestalten, Wahrnehmen und Ausprobieren.
Beim Malen und Gestalten können Gefühle, Bewegung, Wahrnehmung und Denken zusammenkommen. Dabei geht es nicht darum, schön oder richtig zu malen. Entscheidend ist, was das Kind während des Gestaltens erlebt, wahrnimmt und entwickelt.
Kinder und Jugendliche müssen nicht viel erzählen können. Über Bilder, Materialien und Handlungen kann ein anderer Zugang zum eigenen Erleben entstehen.
Für welche Kinder und Jugendlichen kann Maltherapie hilfreich sein?
Maltherapie kann besonders passend sein für Kinder und Jugendliche, die beispielsweise:
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eher schüchtern oder zurückhaltend sind
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schnell überfordert oder innerlich unruhig werden
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Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung oder Regulation von Gefühlen erleben
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sich über Bewegung und Handeln leichter mitteilen als über Sprache
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Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Reizverarbeitung oder Konzentration erleben
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Herausforderungen mit Feinmotorik, Körperwahrnehmung oder Koordination haben
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unter Schulstress oder Leistungsdruck stehen
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belastende Veränderungen, Trennung, Verlust oder Trauer erleben
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mit Unsicherheit oder geringem Selbstvertrauen kämpfen
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Belastungen im Zusammenhang mit ADHS oder Autismus erleben
Was kann in der Maltherapie unterstützt werden?
Je nach Kind kann die maltherapeutische Arbeit unterstützen:
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Gefühle und Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen
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Möglichkeiten zur Selbstregulation zu entwickeln
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Körperwahrnehmung und Bewegungskoordination zu fördern
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Aufmerksamkeit, Konzentration und Ausdauer zu erproben
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Feinmotorik und den Umgang mit Materialien zu entwickeln
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Selbstvertrauen und Selbstständigkeit zu stärken
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neue Handlungsmöglichkeiten bei Konflikten und Herausforderungen zu entdecken
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Freude am eigenen Gestalten und Erforschen zu erleben
Arbeitsweise
Je nach Alter, Anliegen und Situation arbeite ich frei und prozessorientiert oder mit einem stärker strukturierten maltherapeutischen Vorgehen.
Beim freien Malen entstehen Bilder aus dem gegenwärtigen Erleben, aus Vorstellungen, Erinnerungen und inneren Bildern. Es gibt keine vorgegebene richtige Lösung und keinen Leistungsdruck.
Bei einem stärker geführten Vorgehen können konkrete Themen oder belastende Erfahrungen gezielt bearbeitet werden. Dabei kann beispielsweise die Lösungsorientierte Maltherapie LOM® eingesetzt werden.
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist auch das begleitete Malen. Dabei steht nicht das fertige Bild im Vordergrund, sondern das, was das Kind während des Gestaltens wahrnimmt und erlebt.
Ich begleite aufmerksam, gebe bei Bedarf Halt und Impulse und greife nicht unnötig in den Gestaltungsprozess ein.
Was im Atelier wichtig ist
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Jedes Kind gestaltet seine eigenen Bilder.
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Es gibt kein richtiges oder falsches Malen.
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Alle Bilder und Gestaltungswege werden respektiert.
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Das Kind entscheidet, was es zu seinem Bild erzählen möchte.
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Bilder werden nicht nach festgelegten Symbolen gedeutet.
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Mit Bildern und Materialien gehen wir achtsam um.
Ablauf
Vor Beginn findet ein Gespräch mit den Eltern oder anderen Bezugspersonen statt. Dabei klären wir das Anliegen, die aktuelle Situation und die Rahmenbedingungen.
Anschliessend lernt das Kind oder die jugendliche Person das Atelier, die Materialien und meine Arbeitsweise kennen. Je nach Alter und Bedarf kann frei, spielerisch oder mit einem konkreteren Anliegen gearbeitet werden.
Die Eltern werden nach Absprache einbezogen. Gleichzeitig erhält das Kind einen geschützten Raum. Welche Informationen weitergegeben werden, wird zu Beginn transparent vereinbart.
Die Maltherapie findet in der Regel als Einzelsitzung statt. Regelmässige Termine können für einen tragfähigen Prozess hilfreich sein. Häufig werden wöchentliche oder zweiwöchentliche Sitzungen vereinbart.
Nach den ersten Sitzungen besprechen wir gemeinsam, ob die Begleitung für das Kind und die Familie passend ist.
Maltherapie bietet Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum zum Gestalten, Wahrnehmen und Ausprobieren.
Beim Malen und Gestalten können Gefühle, Bewegung, Wahrnehmung und Denken zusammenkommen. Dabei geht es nicht darum, schön oder richtig zu malen. Entscheidend ist, was das Kind während des Gestaltens erlebt, wahrnimmt und entwickelt.
Kinder und Jugendliche müssen sich nicht gut ausdrücken oder viel erzählen können. Über Bilder, Materialien und Handlungen kann ein anderer Zugang zum eigenen Erleben entstehen.
