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Maltherapie für Kinder & Jugendliche

Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen, die Spass am Malen und Gestalten haben. Kinder und Jugendliche drücken vieles nicht nur mit Worten aus. Beim Malen und Gestalten können Gefühle, Bewegung, Wahrnehmung und Denken zusammenkommen.

Die Maltherapie bietet einen geschützten Raum, in dem Kinder ausprobieren, entscheiden und eigene Lösungen finden können. Es geht nicht darum, schön oder richtig zu malen.

Wichtig ist, was das Kind beim Gestalten erlebt.

 

 

Für welche Kinder eignet sich die Maltherapie?

Maltherapie kann besonders hilfreich sein für Kinder und Jugendliche, die:

  • her schüchtern oder zurückhaltend sind

  • schnell überfordert oder innerlich unruhig werden

  • Mühe haben, Gefühle auszudrücken oder zu regulieren

  • sich über Bewegung und Handeln leichter mitteilen

  • Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Feinmotorik oder Koordination erleben

 

Was kann in der Maltherapie unterstützt werden?

Je nach Kind kann die maltherapeutische Arbeit:

  • die Wahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen fördern

  • Körperwahrnehmung und Bewegungskoordination ansprechen

  • Aufmerksamkeit, Konzentration und Ausdauer unterstützen

  • Feinmotorik, Kraftdosierung und den Umgang mit Materialien fördern

  • Selbstvertrauen und Selbstständigkeit stärken

  • neue Wege im Umgang mit Konflikten und Herausforderungen eröffnen

  • Ruhe und Selbstregulation unterstützen

  • Freude am eigenen kreativen Ausdruck wecken

 

Mögliche Anliegen

Maltherapie kann Kinder und Jugendliche unter anderem begleiten bei:

  • Ängsten und Unsicherheit

  • innerer Unruhe und schneller Überforderung

  • Schwierigkeiten, Gefühle auszudrücken oder zu regulieren

  • geringem Selbstvertrauen

  • Schulstress und Leistungsdruck

  • familiären Veränderungen, Trennung, Verlust oder Trauer

  • belastenden Erfahrungen

  • Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Reizverarbeitung

  • Herausforderungen mit Feinmotorik, Körperwahrnehmung oder Koordination

  • belastenden Entwicklungsphasen

  • Belastungen im Zusammenhang mit ADHS oder Autismus

 

Arbeitsweise

Je nach Alter und Anliegen arbeite ich frei und prozessorientiert oder mit einem mit einem klarer strukturierten maltherapeutischen Vorgehen, beispielsweise nach LOM®. klarer geführten maltherapeutischen Vorgehen, nach LOM®.

Beim freien Malen können Kinder und Jugendliche aus ihrer Vorstellungskraft, aus Erlebtem und aus ihrer inneren Bilderwelt gestalten. Dabei gibt es keinen Leistungsdruck und keine vorgegebenen richtigen Lösungen.

Bei einem stärker geführten Vorgehen können konkrete Themen, belastende Erfahrungen oder neue Handlungsmöglichkeiten gezielt bearbeitet werden.

Auch das Begleitete Malen kann einen wichtigen Platz einnehmen. Dabei steht nicht das fertige Bild im Vordergrund, sondern der persönliche Malprozess. Das Kind kann spontan erforschen, ausprobieren und seiner inneren Welt Ausdruck geben.

Als Maltherapeutin begleite ich aufmerksam, gebe bei Bedarf Halt und Impulse und greife nicht unnötig in den Gestaltungsprozess ein.

Das Begleitete Malen orientiert sich unter anderem an den Grundlagen von Arno Stern und Bettina Egger.

Was im Atelier wichtig ist

  • Jedes Kind gestaltet seine eigenen Bilder.

  • Es gibt kein richtiges oder falsches Malen.

  • Alle Bilder und Gestaltungswege werden respektiert.

  • Das Kind entscheidet, was es zu seinem Bild erzählen möchte.

  • Bilder werden nicht nach festgelegten Symbolen gedeutet.

  • Wir gehen mit den Bildern und den Materialien achtsam um.

 

Ablauf

Vor Beginn findet ein Gespräch mit den Eltern oder anderen Bezugspersonen statt. Dabei klären wir das Anliegen, die aktuelle Situation und die Rahmenbedingungen.

Anschliessend lernt das Kind oder die jugendliche Person das Atelier, die Materialien und meine Arbeitsweise kennen. Je nach Alter und Bedarf kann frei, spielerisch oder mit einer konkreteren Aufgabe gearbeitet werden.

Die Eltern werden nach Absprache einbezogen. Gleichzeitig erhält das Kind einen geschützten Raum. Wie Informationen weitergegeben werden, wird zu Beginn transparent vereinbart.

Die Maltherapie findet in der Regel als Einzelsitzung statt. Für einen tragfähigen Prozess sind regelmässige Termine über einen längeren Zeitraum sinnvoll. Häufig werden wöchentliche oder zweiwöchentliche Sitzungen über mindestens drei Monate vereinbart.

Nach den ersten drei Sitzungen besprechen wir gemeinsam, ob die Begleitung für das Kind und die Familie passend ist.

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