
Welche Methode passt zu mir oder meinem Kind?
Welche Methode passend ist, hängt vom Anliegen, vom Alter und von der aktuellen Situation ab.
Die Personenorientierte Maltherapie kann besonders geeignet sein, wenn ein Thema noch unklar, vielschichtig oder schwer in Worte zu fassen ist.
Die Lösungsorientierte Maltherapie LOM® eignet sich für konkrete Anliegen, zum Beispiel belastende Erinnerungen, Beziehungsthemen, Entscheidungen, Ängste, Überzeugungen, Träume oder Übergänge.
Autogenes Training kann passend sein, wenn Entspannung, Stressregulation, Körperwahrnehmung und das Erlernen einer selbstständig anwendbaren Methode im Vordergrund stehen.
Welche Vorgehensweise sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch. Je nach Anliegen können Methoden auch miteinander kombiniert werden.
Was ist der Unterschied zwischen Personenorientierter Maltherapie und LOM®?
Die Personenorientierte Maltherapie ist offen und prozessorientiert. Das Bild entsteht während des Malens und eignet sich besonders, wenn ein Thema noch unklar oder schwer in Worte zu fassen ist.
LOM® ist stärker strukturiert und wird bei konkreten Anliegen eingesetzt. Je nach Thema arbeiten wir mit Erinnerungsbildern, Metaphern oder Porträts. Die Bilder werden nicht symbolisch gedeutet. Entscheidend ist, wie sie wirken und was sich im Malprozess verändert.
Welche Methode passt, klären wir gemeinsam. Sie müssen das vor dem ersten Termin nicht selbst entscheiden.
Muss ich malen können?
Nein. Für die Maltherapie sind keine künstlerischen Vorkenntnisse erforderlich.
Es geht nicht darum, ein schönes oder technisch gelungenes Bild zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen das persönliche Erleben und der Malprozess.
Das Bild wird nicht bewertet oder nach festgelegten Symbolen gedeutet.
Muss ich mit den Händen oder mit der weniger geübten Hand malen?
Nein. Die Arbeitsweise wird an das Anliegen und die persönliche Situation angepasst.
Je nach Methode kann mit Pinseln, Händen oder der weniger geübten Hand gearbeitet werden. Dadurch kann das kontrollierte Gestalten in den Hintergrund treten und das unmittelbare Erleben stärker in den Mittelpunkt rücken.
Wie läuft ein Erstgespräch ab?
In einem kostenlosen telefonischen Vorgespräch von ca. 15 Minuten können Sie Ihr Anliegen schildern und erste Fragen klären.
Auf Wunsch kann anschliessend ein kostenloses persönliches Erstgespräch im Atelier von bis zu 60 Minuten stattfinden. Dabei klären wir:
-
welches Vorgehen passend sein könnte
-
ob mein Angebot zur aktuellen Situation passt
-
wie häufig Sitzungen sinnvoll sein könnten
-
ob weitere Fachpersonen einbezogen werden sollen
Für Kinder und Jugendliche kann anstelle des persönlichen Erstgesprächs ein kostenloses Kennenlernen oder Probemalen vereinbart werden.
Wie werden Eltern einbezogen?
Bei Kindern und Jugendlichen wird die Begleitung dem Alter, der Entwicklung und dem individuellen Anliegen angepasst.
Gespräche mit Eltern oder anderen Bezugspersonen finden nach Absprache statt. Gleichzeitig erhält das Kind einen geschützten Raum.
Wie Informationen weitergegeben werden, wird zu Beginn transparent vereinbart.
Kann die Begleitung vor einem Klinikaufenthalt stattfinden?
Ja. Während der Wartezeit auf einen geplanten Klinikplatz kann Maltherapie einen regelmässigen und geschützten Rahmen bieten.
Im Mittelpunkt stehen Stabilisierung, Selbstwahrnehmung und der Umgang mit der aktuellen Belastung.
Mit dem Einverständnis der Klientin oder des Klienten ist ein Austausch mit behandelnden Fachpersonen oder der vorgesehenen Klinik möglich.
Kann eine in der Klinik begonnene Maltherapie weitergeführt werden?
Ja. Eine während eines psychiatrischen, psychosomatischen oder rehabilitativen Klinikaufenthalts begonnene Mal- oder Kunsttherapie kann ambulant weitergeführt werden.
Vorhandene Bilder, Themen und therapeutische Schritte können – sofern dies sinnvoll und gewünscht ist – in die weitere Begleitung einbezogen werden.
Ein Austausch mit der Klinik oder anderen behandelnden Fachpersonen ist mit dem Einverständnis der betroffenen Person möglich.
Wann ist mein Angebot nicht ausreichend?
Maltherapie und Autogenes Training können eine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung ergänzen. Sie ersetzen jedoch keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Versorgung.
Bei akuten psychischen Krisen, unmittelbarer Selbst- oder Fremdgefährdung oder dringend notwendiger medizinischer Behandlung ist zuerst eine geeignete Fachstelle aufzusuchen.
Ob eine begleitende Behandlung in meiner Praxis sinnvoll ist, wird im Einzelfall geklärt.
Unterliegt die Begleitung der Schweigepflicht?
Ja. Alles, was in den Sitzungen besprochen oder gestaltet wird, wird vertraulich behandelt.
Ein Austausch mit Eltern, Kliniken, Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen oder anderen Fachpersonen erfolgt nur nach vorheriger Absprache und mit dem entsprechenden Einverständnis.
Bei Kindern und Jugendlichen werden die Rahmenbedingungen der Vertraulichkeit zu Beginn gemeinsam geklärt.
Wie vereinbare ich einen Termin?
Sie können mich telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.
In einem kurzen kostenlosen Vorgespräch klären wir, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen passt.